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«Galgenbruders Erben»
Eine musikalisch-theatrale Hommage an Christian Morgenstern

100 Jahre nach Christian Morgensterns Tod unternimmt das Duo MeierMoser – verstärkt durch den vielseitigen Huber – einen ausgedehnten Tauchgang in die groteske Welt der Galgenlieder. Inspiriert durch das enorm komische und tiefsinnige Potential der Morgenstern’schen Gedichte, ziehen die drei alle Register und bündeln ihre Kräfte für einen theatralen Liederabend auf den Spuren der Galgenbrüder.

Ausgangspunkt und zentrales Element dieser Produktion sind neue Vertonungen ausgewählter Galgenlieder aus der Feder von Martin Schumacher. Als heutiger Musiker und Komponist sucht er dabei nach einer adäquaten musikalischen Ausdrucksweise im Dialog mit Morgensterns Gedichten.
Aus dem weiteren Umfeld der Galgenlieder treten aber auch Briefe von Christian Morgenstern, zeitgenössische Rezensionen sowie literaturwissenschaftliche Abhandlungen über Humor ins Blickfeld. So wird es keinesfalls beim blossen Liederabend bleiben.

Das Duo MeierMoser & der Huber möchten sich den sprachlichen Zwischenebenen der Galgenlieder so hingeben, als könnten sie durch des Dichters Hand wegradiert werden, wie einst das Mondschaf:

Das Mondschaf sagt sich selbst gut Nacht,
d. h., es wurde überdacht
von seinem eigenen Denker:
Der übergibt dies alles sich
mit einem kurzen Federstrich
als seinem eigenen Henker.

«Urkomisch ist die ganze Revue.» WoZ – Die Wochenzeitung
«Galgenbruders Erben sei sowohl dem Grübler wie auch dem Humoristen empfohlen.» Anzeiger von Uster

Christoph «Meier» Gantert: Trompete, Tuba, Concertina, Schlagzeug, Gesang usw.
Martin «Moser» Schumacher: Klarinetten, Maultrommeln, Toy Piano, Gesang etc.
Lukas «Huber» Roth: Stimme, Ukulele, Baritonsaxophon, Singende Säge usf.

Regie: Delia Dahinden
Komposition: Martin Schumacher
Produktionsleitung: Martin Schumacher, Lukas Roth
Lichtgestaltung: Antje Brückner
Technik: Andi Luchsinger
Kostüm: Natalie Péclard
Fotografie: Andrin Winteler
Graphik: Gabriela Scholl

Koproduktion
Werkstatt für unkomplizierte Musik, Zürich,
kooprteatr, Mönchaltorf
sogar theater, Zürich

Premiere
13. – 17. März 2014 im sogar theater – Zürich
im Rahmen der Reihe «Sprechmusiksprachen»

nominiert für die «Freiburger Leiter 2016»

Diese Produktion wurde unterstützt von:
Goenner


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